Das Haltedruckbegrenzungsventil ist ein hydraulisches Steuerventil, das Druckentlastungs- und Druckhaltefunktionen integriert. Dieses Ventil wird hauptsächlich in Hochhäusern, Löschwasserversorgungssystemen und anderen Wasserversorgungsnetzen eingesetzt. Es nutzt das Prinzip der automatischen hydraulischen Steuerung, um eine doppelte Regulierung des Systemdrucks zu ermöglichen, ohne dass externe Energie erforderlich ist.
Das Haltedruckbegrenzungsventil von FUXEON® zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und Wartungsfreundlichkeit aus. Als Überdruckventil erkennt es Änderungen im Systemdruck; Wenn der Druck einen festgelegten Sicherheitswert überschreitet, öffnet sich das Ventil automatisch und gibt überschüssiges Medium schnell ab, um den Druck zu reduzieren und zu verhindern, dass Rohrleitungen und Geräte aufgrund von Überdruck platzen oder beschädigt werden. Als Druckhalteventil hält es den Wasserversorgungsdruck vor dem Wasser über einem festgelegten Wert und gewährleistet so die Stabilität der Wasserversorgung und die Deckung des Wasserbedarfs unter bestimmten Betriebsbedingungen. Es wird häufig in Feuerlöschpumpenauslässen, Wasserversorgungssystemen von Hochhäusern und großen Wasserversorgungsprojekten eingesetzt und spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Wasserschlägen und dem Schutz der Systemsicherheit.
Struktureller Aufbau:
Beim PRV-Ventil ist das Hauptventil der Hauptteil des Ventils, der für das Absperren oder Leiten von Flüssigkeiten verantwortlich ist. Das Hauptventil ist mit einer Steuerkammer ausgestattet, die den Schlüsselbereich zur Steuerung des Ventilbetriebs darstellt. Das Pilotventil dient zur Erfassung des Systemdrucks und zur Steuerung des Hauptventilbetriebs. Es enthält typischerweise Federn und elastische Elemente (wie Membranen oder Kolben), und durch Einstellen der Vorspannkraft der Feder kann der Aktionsdruckschwellenwert des Hauptventils eingestellt werden. Das Nadelventil wird in die Steuerleitung eingebaut und dient zur Feinabstimmung der Durchflussrate der Steuerleitung und dadurch zur Anpassung der Öffnungs- und Schließeigenschaften sowie der Schließgeschwindigkeit des Ventils. Der Kugelhahn dient zur Umschaltung der Ventilbetriebsart (Druckentlastung oder Druckhaltung) und zur Unterbrechung des Steuerstromkreises bei routinemäßigen Wartungsarbeiten. Darüber hinaus werden normalerweise Miniaturfilter am Einlass der Steuerleitung installiert, um zu verhindern, dass Verunreinigungen in der Rohrleitung in die Steuerkammer gelangen, wodurch eine Verstopfung von Membranen oder Kolben vermieden und die Zuverlässigkeit des Ventilbetriebs sichergestellt wird.
Funktionsprinzip:
Für das Druckentlastungsventil muss zunächst der Öffnungsdruck des Hauptventils eingestellt werden. Lösen Sie die Kontermutter des Pilotventils und drehen Sie die Einstellschraube des Pilotventils im Uhrzeigersinn. Dadurch wird die Einstellfeder komprimiert, wodurch eine größere Abwärtskraft auf den Pilotventilkern ausgeübt wird, wodurch der Öffnungsdruck des Hauptventils erhöht wird. Durch Drehen der Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn wird der Federdruck verringert, wodurch die Kraft auf den Pilotventilkern und damit der Öffnungsdruck des Hauptventils verringert wird. Überwachen Sie den Druck vor der Rohrleitung mit einem Manometer. Sobald der gewünschte Einstellwert erreicht ist, ziehen Sie die Kontermutter fest.
Wenn der Vordruck ansteigt, steigt synchron der Druck in der unteren Kammer der Pilotventilmembran. Wenn der Druck den eingestellten Wert überschreitet, drückt die Membran den Pilotventilkern nach oben, öffnet das Pilotventil und lässt Wasser aus der oberen Kammer der Hauptventilmembran ab. Aufgrund der Druckdifferenz zwischen der oberen und unteren Kammer der Hauptventilmembran öffnet sich der Hauptventilkern und beginnt, Wasser abzulassen, wodurch der Rohrleitungsdruck verringert wird.
Wenn der Rohrleitungsdruck abnimmt, sinkt auch der Druck in der unteren Kammer der Pilotventilmembran. Sinkt der Druck unter den eingestellten Wert, schließt der Pilotventilkern unter der Wirkung der Einstellfeder wieder. Zu diesem Zeitpunkt erholt sich der Druck in der oberen Kammer der Hauptventilmembran allmählich. Da die wirksame Fläche der Hauptventilmembran größer ist als die drucktragende Fläche des Hauptventilkerns, schließt sich der Hauptventilkern unter der Druckdifferenz zwischen der oberen und unteren Kammer der Membran, stoppt den Wasseraustritt und hält so den Rohrleitungsdruck innerhalb des eingestellten Bereichs.
Technische Parameter
Parameter
Typischer Bereich
Nenndruck
1,0 MPa, 1,6 MPa, 2,5 MPa
Nenndurchmesser
DN40-DN300
Anwendbares Medium
Wasser, Abwasser
Betriebstemperatur
0℃-80℃
Druckeinstellbereich
0,05 MPa-2,4 MPa
Verbindungstyp
Mit Flansch, Gewinde
Anwendungsgebiete
Aufgrund ihrer einzigartigen Funktionseigenschaften werden Druckentlastungsventile häufig in verschiedenen Wasserversorgungssystemen eingesetzt, die eine Druckregelung erfordern. In Brandschutzsystemen werden sie typischerweise am Auslassrohr von Feuerlöschpumpen installiert, vor allem um eine Überhitzung der Pumpen aufgrund von Überdruck bei Betrieb mit geringem Durchfluss zu verhindern und um Schäden an Geräten durch Überdruck im Rohrleitungsnetz zu verhindern. In Wasserversorgungssystemen von Hochhäusern werden sie verwendet, um Rohre und Geräte im Obergeschoss vor Schäden durch Schwankungen des Wasserversorgungsdrucks zu schützen. Darüber hinaus werden in städtischen Wasserversorgungsprojekten und Industriesystemen (z. B. in der Erdöl- und Chemieindustrie) häufig Druckentlastungsventile eingesetzt, um Wasserschlageffekte zu verhindern und den sicheren Betrieb von Ventilen und Rohrleitungen zu gewährleisten.
Installation und Wartung
Beim Einbau des Wassersperrventils ist unbedingt auf die Fließrichtung des Mediums zu achten. Stellen Sie sicher, dass der Pfeil für die Wasserflussrichtung auf dem Ventilgehäuse mit der Flussrichtung des Mediums in der Rohrleitung übereinstimmt. Was den Installationsort betrifft, wird im Allgemeinen eine vertikale Installation mit der Ventilabdeckung nach oben empfohlen, um die tägliche Beobachtung, Wartung und Entwässerung zu erleichtern. Bei Ventilen mit größeren Nennweiten (z. B. DN200 und höher) empfiehlt sich typischerweise der horizontale Einbau. Um die internen Präzisionskomponenten des Ventils zu schützen, muss vor dem Ventil ein Filter installiert werden, um zu verhindern, dass Verunreinigungen in die Steuerkammer gelangen und zu Ventilblockaden oder -schäden führen. Darüber hinaus wird empfohlen, ein Bypassrohr und ein Ventil an der Hauptleitung zu installieren, um eine unterbrechungsfreie Wasserversorgung während der Wartung oder Reparatur des Ventils zu gewährleisten.
Wartung
Die Druckeinstellung des Wassersperrventils wird normalerweise durch Einstellen der Einstellschraube am Pilotventil erreicht. Durch Drehen im Uhrzeigersinn wird der Betriebsdruck erhöht, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird der Betriebsdruck verringert. Während des Gebrauchs sollte der Filter regelmäßig auf Verstopfung überprüft werden; Es wird empfohlen, das Filtersieb alle 3 Monate zu reinigen, um sicherzustellen, dass der Steuerkreis frei ist. Während des Betriebs sollte die Entwässerung alle sechs Monate überprüft werden. Wenn eine Ventilleckage oder ein abnormaler Betrieb festgestellt wird, sollten die Dichtungen oder die Membran umgehend repariert werden. Darüber hinaus sollten die Absperrschieber vor und nach dem Ventil regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie sich in der geöffneten Position befinden und so die ordnungsgemäße Funktion des Ventils gewährleisten.
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